Die Bergung von einem LKW

LKW Bergung Karlsruhe

Der LKW ist gerade auf der A5 in Richtung Karlsruhe zu seinem nächsten Kunden unterwegs. Der Fahrer richtet konzentriert seinen Blick auf die Straße. Plötzlich hört er einen lauten Knall. Ein Reifen ist geplatzt. Sofort kommt das riesige Fahrzeug aus seinem Gleichgewicht. Sein Insasse hinterm Steuer versucht, noch alles wieder in den Griff zu bekommen. Aber da liegt der Lastkraftwagen schon im Graben. Der Fahrer hatte dabei erhebliches Glück. Mit einem gewaltigen Schock kann er sich nach einigen Sekunden aus dem Fahrzeug befreien und aus dem Graben herausklettern. 

Für das Fahrzeug kommt jedoch nur noch eine LKW Bergung mit Abschleppung infrage. So etwas wie in diesem Beispiel geschieht auf den deutschen Straßen häufiger. Aber auch wenn kein Reifen platzt, sondern etwa Aquaplaning oder ein technischer Defekt vorliegt, kann eine  LKW Bergung nötig werden. Genau dann kann es vom Vorteil sein, wenn Sie sich mit diesem Thema schon einmal auseinandergesetzt haben und somit über einige Grundkenntnisse verfügen.

 

Was geschieht vor der LKW  Bergung?

Bevor eine LKW Bergung stattfinden  kann, müssen einige Vorschriften beachtet werden. Zum einen gilt es, erst einmal die Unfallstelle abzusichern. Dies geschieht, in dem Sie oder mögliche Helfer ein Warndreieck aufstellen. Sowohl außerhalb von geschlossenen Ortschaften als auch auf der Autobahn sollte die Entfernung dabei etwa 100 m vom Unfallort betragen. Wichtig ist, dass alle (helfenden) Personen sich zuvor eine Warnweste übergezogen haben. Ebenso empfiehlt es sich, die Warnblinkanlage des Unfallfahrzeuges einzuschalten. Des Weiteren gilt es nun, verletzte Personen mit der Ersten Hilfe zu behandeln bzw. den Rettungsdienst zu alarmieren. Kommen alle beteiligten Personen jedoch ohne Verletzung davon, ist dies natürlich nicht nötig. In diesem Fall heiflt es, nun die Polizei einzuschalten. Sobald der Unfall aufgenommen ist, erteilt diese einen Abschleppunternehmen den Auftrag für die LKW Bergung. 

 

Was wird für das Bergen gebraucht?

Um einen Lastkraftwagen bergen zu können, ist eine spezielle Ausrüstung erforderlich. Damit sind zum Beispiel Einsatzfahrzeuge wie etwa Radlader und Großfahrzeuge gemeint. Nicht weniger wichtig ist jedoch das Fachpersonal. Denn für das Bergen eines LKWs sind vier Profis vom Abschleppdienst erforderlich. Sie alle tragen von vornherein Warnwesten. Mindestens zwei von ihnen sind mit Funkgeräten ausgestattet. Und einer muss auf alle Fälle eine Führungsausbildung besitzen. 

 

Wie läuft der Vorgang ab?

Hat zum Beispiel ein Abschleppdienst in Karlsruhe - wie der Abschleppdienst Karlsruhe - einen entsprechenden Auftrag von der Polizei bekommen, so machen sich die Fachmänner mit dem benötigten Equipment auf den Weg zum Unfallort. Dort angekommen bergen sie das Fahrzeug. Je nach Situation kann dies unterschiedlich verlaufen. Liegt der Lastkraftwagen in einem Graben, muss er mit einem Kran hinaus und auf das Transportfahrzeug des Abschleppdienstes gehoben werden. Befindet sich das Fahrzeug allerdings noch auf der Straße, reicht es, beide Fahrzeuge unter besonderer Vorsicht mit einer Abschleppstange zu verbinden. Danach steigt die Führungskraft ins Einsatzfahrzeug und hält über Funk Kontakt zu dem Beifahrerhelfer. Sind beide Fahrer dann bereit, wird der Lastkraftwagen nun abgeschleppt. Verbleibende Helfer bleiben dabei außerhalb und als Sicherungsposten vorhanden. Erst wenn das verunglückte Fahrzeug sicher wieder abgestellt werden kann, erfolgt ein Anhalten und eine Fahrzeugtrennung. Und damit ist die LKW Bergung vollendet.