Wissenswertes zu Abschleppunternehmen

Abschleppunternehmen Karlsruhe

Der Begriff Abschleppunternehmen ist aus dem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. Dies liegt wohl daran, dass es in Deutschland eine Menge solcher Dienstleister gibt. Ebenso ein Grund für die häufige Verwendung ist sicher der gesteigerte Gebrauch von diesen Unternehmen. Schließlich waren zu früheren Zeiten alleine nur in Karlsruhe die Straßen überfüllt mit Fußgängern, Radfahrern und Pferdefuhrwerken. Kraftfahrzeuge hingegen waren die Ausnahme. Und somit waren auch keine Abschleppunternehmen von Nöten. Heutzutage ist es jedoch bekanntlich anders.

PKWs, Busse, LKWs und Motorräder machen nun das Straßennetz der Stadt aus. Ihre Tendenz ist dabei steigend. Genauso werden darum auch Unternehmen, welche Fahrzeuge abschleppen können, immer öfter benötigt. Vielleicht mussten auch Sie schon einmal auf so einen Anbieter zurückgreifen? Wenn nicht, dann kann das noch auf Sie zukommen. Auf alle Fälle ist es nicht schädlich, wenn Sie wissen, was möglicherweise auf Sie zukommen wird. Die nun kommenden Textabschnitte sollen Ihnen dabei zur Seite stehen und Ihnen einiges Wissen vermitteln. 

 

Das Abschleppunternehmen - Was es ist und was es macht

Ein Abschleppunternehmen wird auch als Abschleppdienst bezeichnet. Es ist ein Unternehmen, welches dazu dient, Fahrzeuge abzuschleppen und zu bergen. Genauso transportiert es die Kraftfahrzeuge und stellt sie sicher. Um seinen Aufgaben nachgehen zu können, braucht es sowohl Abschleppfahrzeuge als auch einen geschützten Parkplatz für die Sicherung. Genauso muss es zuvor zu einer Auftragsvergabe kommen.  Dies wiederum kann von einer privaten Person ausgehen (die etwa einen Motorschaden hat und liegengeblieben ist), ein Grundstücksbesitzer (wenn auf seinem Grundstück unberechtigt ein Fahrzeug parkt) oder der Polizei bzw. der Ordnungsbehörde übernommen werden. Ein Ausrücken des Abschleppdienstes ist ebenso möglich, wenn ein Dritter im Auftrag von einer privaten Person den Auftrag erteilt (also Mieter, Ärztehaus, Geschäftsparkplatz und so weiter). 

 

Wer kommt für den Einsatz auf?

Wer zur Kasse gebeten wird, wenn ein Abschleppunternehmen ausrückt, ist in vielen Fällen ganz leicht. Bei einer Auftragsvergabe wegen eines Fahrzeugdefektes muss der Fahrzeugeigentümer den Aufwand entschädigen. Eventuell bekommt er vom Automobilclub die Ausgaben komplett oder teilweise wieder erstattet, falls er dort ein Mitglied ist. Bei Falschparken ist es bezüglich dem Selberbezahlen der Kosten nicht anders. Allerdings bringt hierbei eine Automobilclub-Mitgliedschaft wohl gar nichts. Im gleichen Maße ist es unwichtig, ob Sie in Karlsruhe im Halteverbot stehen oder unbefugt auf einem privaten Grundstück parken. Denn auch wenn jemand anderes den Abschleppauftrag erteilt, zählt der Fahrzeugeigentümer als Verantwortlicher und wird zur Rechenschaft gezogen. Natürlich hat ein Abschleppdienst aber auch bei Unfällen seinen Einsatz. Bei einem selbst verschuldeten Unfall, ohne andere Betroffene, verhält sich der Bezahlvorgang wie bei einem Defekt. Also sind die Ausgaben eigenständig zu begleichen und werden vielleicht von einem Automobilclub zurückgegeben.  Sind bei dem Verkehrsunfall jedoch mehrere Fahrzeuge betroffen, liegen die Schuld und die Kostenübernahme beim Unfallverursacher. Eventuell übernimmt die Versicherung des Verursachers sämtliche Kosten und somit auch die für den Abschleppservice. 

 

Wie verhält es sich, wenn das Abschleppen verhindert wird?

Gerade bei Falschparkern kommt des Öfteren vor, dass das Abschleppunternehmen ein Fahrzeug abschleppen will und im letzten Moment noch der Fahrer hinzukommt. Dann fährt der Abschleppservice wieder leer zurück. Den Aufwand für die Leerfahrt muss jedoch der Fahrzeugeigentümer tragen. Allerdings fallen keine Verwahrungsgebühren an.